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Zwei Modelle werden beschrieben und mit Tinder in Verbindung gebracht.

Es wird ein Einblick in die Grundlagen von Tinder gegeben und damit verbunden die Motive, Selbstdarstellungstendenzen sowie Verhalten beschrieben. Zwölf durchgeführte qualitative Interviews werden analysiert und ein Trend sowie Ansätze für zukünftige Forschungen zu der Dating-App Tinder aufgezeigt.

Tinder,www. Alleinstehende prägen damit zunehmend das Bild unserer Gesellschaft Vgl. Statistisches Bundesamt Online, Online-Dating ist ein weit verbreitetes Konzept der Partnersuche. Hierfür nutzen die Menschen zahlreiche Plattformen wie eDarling, Parship oder Badoo, um sich die Partnersuche zu ermöglichen. So gewinnt Online-Dating ungebrochen selbstdarstellung partnersuche Popularität und Menschen suchen und finden vermehrt eine Paarbeziehung online.

Mit dem Aufkommen und der zunehmenden Verbreitung im Alltag von Smartphones entwickelte sich ein angepasstes Konzept, die sogenannten Dating-Applications Kurzform: Diese Anwendungen verbreiten sich im Zuge der zunehmenden Nutzung von Smartphones weltweit rasant. Tinder zählt dabei zu den beliebtesten Dating-Apps Vgl. Tinder gibt an, allein in Deutschland täglich etwa neue Nutzerprofile zu generieren, aktuell nutzen hierzulande rund zwei Millionen Menschen den Service Vgl.

Tinder erfährt aktuell eine hohe Relevanz durch Negativschlagzeilen in den Medien, aber auch durch Diskussionen unter Tinder-Nutzern und Tinder-Gegnern. So folgte eine in veröffentlichte Studie zur Beschreibung der Nutzung selbstdarstellung partnersuche Tinder, welche versucht, die Popularität der App zu erklären Vgl. Aretz, Match me if you selbstdarstellung partnersuche, Es werden Motive, Selbstdarstellungstendenzen und Nutzungsverhalten anhand zwölf selbstdarstellung partnersuche Interviews untersucht.

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Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow ein Modell abzuleiten, welches die Motive aus genau dieser Plattform veranschaulicht. Nachfolgend werden die beobachteten Tendenzen diskutiert. Als weitere Variable wird das Nutzungsverhalten erfasst, wobei Nutzungsintensität und einzelne Verhaltensweisen von Tinder-Usern wiedergegeben werden.

Anhand der Bedürfnispyramide von Maslow wird im darauf folgenden Abschnitt die theoretische Grundlage zu der Erklärung der Motive gegeben. Im nächsten Abschnitt erfolgt eine Einführung in das Thema der Selbstdarstellung. Zudem wird eine Definition des Begriffs Verhalten dargelegt. Im Anschluss wird ausführlich auf den bisherigen Stand der Forschung zu den Dimensionen Motive, Selbstdarstellung und Verhalten eingegangen und die Ergebnisse der behandelten Studien aufgezeigt.

Das zweite Kapitel wird durch eine inhaltliche Zusammenfassung der empirischen Befunde und die Formulierung der Leitfragen dieser Arbeit abgeschlossen. Der Hauptteil dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem methodischen Vorgehen, der qualitativen Selbstdarstellung partnersuche, der Inhaltsanalyse sowie der Datenauswertung.

Fortführend werden die Ergebnisse männer kennenlernen köln Kapitel vier näher dargestellt. Die Begriffe, welche in dieser Arbeit von Bedeutung sind, sollen hier erklärt werden. Daraufhin gibt Abschnitt 2. Im Kapitel 2. Den Abschluss bilden eine Zusammenfassung sowie die Forschungsfragen der hier vorliegenden Arbeit.

Die häufig kostenlosen Apps sind aber selbstdarstellung partnersuche nur auf die reine Partnervermittlung spezialisiert, sondern dienen auch zum Flirten und als Zeitvertreib. Dating-Apps sind eine logische Entwicklung unserer Zeit, denn die Menschen, und damit auch die Singles auf Partnersuche, werden zunehmend mobiler.

Anstatt wie früher herkömmliche Singlebörse zu nutzen oder Kontaktanzeigen zu schalten, gibt es heute zahlreiche Apps für Smartphones. Neben kostenpflichtigen Anwendungen sind viele Apps gratis erhältlich.

Die Singlebörse haren wird auf das Smartphone runtergeladen. Im Anschluss muss ein Profil angelegt werden. Eine Registrierung ist nur mithilfe des eigenen Facebook- Accounts möglich. Der Anmeldeprozess ist damit bereits abgeschlossen. Zur weiteren Individualisierung kann optional ein kurzer Profiltext maximal Zeichen verfasst werden.

Damit trägt der Profiltext nur gering zur Selbstdarstellung bei. Es können nachträglich weitere Fotos aus anderen sozialen Netzwerken z. Instagram oder aus dem Smartphone-Speicher selbstdarstellung partnersuche werden. Die Abb. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1.

Screenshot Tinder-Profil Quelle: Mithilfe von GPS zeigt Tinder daraufhin potentielle Partner in der Umgebung an, wobei die maximal gewünschte Entfernung zwischen zwei bis km durch den Nutzer ebenfalls eingestellt werden kann.

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Anhand der vorgegebenen Suchmaske werden dem Nutzer nun zahlreiche Kandidaten präsentiert. In der Abb. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 2. Screenshot Partnervorschlag in Tinder Quelle: Wischen wählt der Nutzer zwischen den Partner-Vorschlägen aus. Swipen beschreibt hierbei die Fingerbewegung auf dem Selbstdarstellung partnersuche.

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Demnach gefällt dem Nutzer das sichtbare Profil und erhofft sich ein Match mit diesem Nutzer. Ein Match tritt auf, wenn sich zwei Tinder-User gegenseitig mögen. Eine Kontaktaufnahme Chat selbstdarstellung partnersuche nur selbstdarstellung partnersuche Matches stattfindet. Matching ist die Initiierung aller weiteren Schritte. Wenn also beide Nutzer nach rechts gewischt haben, signalisiert dies Interesse oder Anziehung und die private Chatfunktion öffnet sich. Die App garantiert dem Nutzer somit, dass nur Menschen mit ihm in Kontakt treten können, die er als attraktiv empfindet.

Der Button, welcher als Stern dargestellt ist siehe Abb. Wer einen Super-Like erhält, wird direkt benachrichtigt, ohne dass es ein Match bedarf.

Ein Super-Like kann in der Standard-Version maximal einmal pro Tag vergeben werden und soll damit besonderes Interesse am Gegenüber symbolisieren. Die Rückgängig-Funktion siehe Abb. Die Kosten berechnen sich nach dem Land und dem Alter des Nutzers und liegen in Deutschland zwischen 2,99 Euro und 14,99 Euro monatlich. Spiegel Online,www. Selbstdarstellung partnersuche dient als theoretische Grundlage dieser Arbeit, um die Motive der Tinder-Nutzer zu analysieren. Maslow, Motivation und Persönlichkeit,S.

Damit lässt sich eine Selbstregulation selbstdarstellung partnersuche, um einen Gleichgewichtszustand zwischen den Systemen selbstdarstellung partnersuche.

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Diese Bedürfnisse bilden die Motivation für ein bestimmtes Verhalten. Menschen versuchen ihre Bedürfnisse zu befriedigen, ohne sich darüber bewusst zu sein. Beispielsweise kann ein Mensch nach zahlreichen Freundschaften mit Menschen streben, ohne sich dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit bewusst zu sein. Ferner kann daraus geschlussfolgert werden, dass psychologische Selbstdarstellung partnersuche unbewusst erlebt werden können, diese aber dennoch als Motivatoren für ein bewusstes Verhalten fungieren Vgl.

Die physiologischen Bedürfnisse bilden die Grundstufe und sind die mächtigsten Bedürfnisse, selbstdarstellung partnersuche single frau offenburg Mensch verspürt. Sind Motive wie Hunger, Durst oder Schlaf unbefriedigt, kann der Körper alle anderen Bedürfnisse ausschalten oder hinten an stellen.

Wenn der Mensch also keine Nahrung bekommt, wird sein Bewusstsein fast vollständig vom Hunger erfüllt und ist ausnahmslos bestrebt, dieses Bedürfnis zu stillen. Sobald die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind, tauchen wiederum höhere Bedürfnisse auf.

Dieses Vorgehen wird für jede Kaste an Bedürfnissen wiederholt, bis letztlich das Bedürfnis selbstdarstellung partnersuche freien Entfaltung als hochrangigstes Verhaltensmotiv erfüllt wird Vgl. Schillinger, Faszination Facebook,S.

Maslow organisiert seine Motivationstheorie in einer Hierarchie aus physiologischen Bedürfnissen und eine Vielzahl an sozialen Zielen Vgl. In der zweiten Ebene der Bedürfnispyramide von Selbstdarstellung partnersuche finden sich selbstdarstellung partnersuche Sicherheitsbedürfnisse. Die Selbstdarstellung partnersuche sind in unserem Kulturkreis weitestgehend befriedigt, in Krisenregionen hingegen lässt sich erkennen, dass das Sicherheitsbedürfnis ein enormer Motivationsfaktor ist und das menschliche Verhalten stark beeinflusst.

Denn leute kennenlernen esslingen betroffenen Menschen richten ihr Handeln auf den Wunsch nach Sicherheit aus und flüchten so beispielsweise aus Kriegsgebieten oder durch Naturkatastrophen verwüsteten Gebieten Vgl. Sind die Grund- und Sicherheitsbedürfnisse erfüllt, entwickelt sich ein stärkerer Drang nach Zugehörigkeit, Liebe und Zuneigung.

Ziel dieser Bedürfnisse ist weiterhin eine Gruppenzugehörigkeit Vgl.

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Das Bestreben nach Gruppenzugehörigkeit reicht zurück in die Urzeit des Menschen. Der Urmensch war ein soziales Wesen, da es für das Überleben von entscheidender Bedeutung selbstdarstellung partnersuche, sich in Gruppen aufzuhalten und zu bewegen. Auch heute suchen Menschen eine Zugehörigkeit aufgrund dieser biologischen Disposition Vgl. Diese Bedürfnisse werden zum Teil bewusst erlebt als Isolierung, der Wunsch zu heiraten oder Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Zusammenfassung

Den Gegenpol dieser Bedürfnisse bilden niedrige Selbstachtung oder Minderwertigkeitskomplexe. Maslow nennt diese vier Bedürfnisse physiologisches Bedürfnis, Bedürfnis nach Sicherheit, soziales Bedürfnis und Ich-Bedürfnis selbstdarstellung partnersuche Defizitbedürfnisse.

Verspüren wir ein Defizit, selbstdarstellung partnersuche wir motiviert unser Verhalten auf Befriedigung auszulegen. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung beschreibt das menschliche Verlangen, eigene individuelle Potentiale auszuschöpfen und somit das Streben nach der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit voranzutreiben Vgl.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 3.

Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow Quelle: Dabei werden die Ergebnisse in Bezug auf die Maslowsche Bedürfnishierarchie diskutiert. In der hier vorliegenden Arbeit kommt plattformen für partnersuche Impression-Management-Theorie zum Einsatz, die nachfolgend erläutert werden soll.

In der Sozialpsychologie beschreibt Impression-Management verschiedene Techniken, mit deren Hilfe ein Mensch sich gegenüber anderen Personen vorteilhaft darzustellen versucht. Es werden dabei verschiedene Selbstdarstellungsstile unterschieden, die langfristigen oder auch kurzfristigen Nutzen versprechen können. Dazu zählen zum Beispiel anderen zu schmeicheln sowie die eigene Kompetenz oder den eigenen Status zu betonen.

Das primäre Ziel des Impression-Managements selbstdarstellung partnersuche darin, einen positiven Eindruck in der sozialen Umwelt zu hinterlassen. Dabei handelt es sich um adressatenspezifisches Verhalten mit einer Verschleierung oder Akzentuierung der tatsächlichen Merkmale eines Individuums Vgl. Mummendey, Psychologie der Selbstdarstellung,S. Mummendey untersuchte Facetten der Selbstdarstellung in der realen Welt, ob und in welcher Weise diese auf das digitale Umfeld übertragen werden können, ist bisher nicht eindeutig beantwortet.

Selbstdarstellung partnersuche verschiedenen Selbstdarstellungstechniken drücken sich fragen zum ersten kennenlernen konkreten Verhaltensweisen aus. Direkte Selbstdarstellung kommt dann zum Tragen, wenn eine Person auf seine eigenen Vorzüge aufmerksam macht.

Inhaltsverzeichnis

Defensive oder protektive Selbstdarstellung besteht zum Beispiel darin, Misserfolge zu vermeiden und sein eigenes Selbstwertgefühl zu schützen. Der Akteur ist bemüht, ein langfristiges und gutes Ansehen zu erwerben. Dabei geht es häufig darum, sympathisch, kompetent und makellos zu wirken Vgl. In der virtuellen Welt findet Selbstdarstellung mit Hilfe von Fotos sowie Charakter- und Interessenbeschreibungen statt.

Die Selbstdarstellung partnersuche schlechter Eigenschaften würde selbstdarstellung partnersuche abschreckend wirken Vgl. In Online-Dating Studien wird häufig untersucht, ob es Diskrepanzen zwischen der virtuellen Darstellung und der realen Darstellung einer Person gibt.

Für die Beschreibung der Darstellungsmethoden sollen Beispiele aus den Interviews mit Tinder-Nutzern herangezogen und auftretende Tendenzen diskutiert werden.